Zeitlos im Fokus

Fotografie bei Blaumeier

Allgemeines

Seit 2005 wird im Blaumeier-Atelier analoge Schwarz-Weiß-Fotografie angeboten. Die Entscheidung für die analoge Technik wurde bewusst getroffen: Sie verlangt von den Fotograf*innen eine eindeutige Entscheidung für Motiv und Bildaufbau, die einer digitalen Bilderflut und Zufälligkeit entgegengestellt wird. Das Bild entsteht bereits vor dem Auslösen im Auge der*des Fotograf*in, nicht erst später bei der Auswahl aus einer Masse von Fotos am Computerbildschirm.

 

Aktuelles Projekt

Nach einer kurzen Schaffenspause wurde der Bereich Fotografie im Mai 2018  neu ins Leben gerufen. Unter dem Titel "Kosmonauten- von Räumen und Menschen" erforschten die Fotograf*innen mit sensiblem Blick und individuellem Ansatz Menschen und Räume. Sie begleiteten mit ihren analogen Kameras die Teilnehmer*innen des Blaumeier-Ateliers in ihren privaten und in öffentlichen Räumen: in ihrem Wohnraum, auf den täglichen Wegen, auf der Tierfarm, im Sportverein, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Die Orte, an denen sich das Leben der Portraitierten abspielt, geben Auskunft über Vorlieben und Interessen, Alltag und Gewohnheiten. Über Perspektivwechsel und Fokussierung auf Augenfälliges entstanden künstlerische Portraits , die das Wesen der jeweiligen Persönlichkeit herausarbeiten.

Die Fotografien wurden im Oktober 2020 in der Unteren Rathaushalle präsentiert und erscheinen, ergänzt durch literarische Portraits, als Kunstbuch. Seit Februar wird die Ausstellung in der Bremer Landesvertretung in Berlin gezeigt.


Der Kurs findet jeden Montag zwischen 15.00 und 20.00 im Blaumeier-Atelier statt.

 

 

 

 

 

 

 

Filmrolle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto aus dem Projekt Von Häfen, Schiffen und Meer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eisverkäufer mit Eiswaseg am Strand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mann mit einer gans auf dem Arm

 

 

 

 

Mann mit hoch gezogener Maske

 

 

 

 Symbolbild Katalog

 

 

 

 

 

 



Vergangene Projekte

2014/2015 arbeiteten die Fotograf*innen in dem klassischen Genre der Straßenfotografie. Unter dem Titel "Berlin Berlin" wurden die besten Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert.

Die Ausstellung „Blickkontakt – Porträts aus der Arbeitswelt“ wurde im Herbst 2013 in der Unteren Rathaushalle Bremen präsentiert. Der inklusive Ansatz des Blaumeier-Ateliers spiegelt sich auch in den Porträtierten wieder: vom Bürgermeister über Akademiker*innen bis hin zu Arbeiter*innen im Stahlwerk und in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Der Fotobildband „Heimat“ dokumentiert die intensive Beschäftigung der Fotograf*innen mit der inneren Heimat und der Frage nach dem Woher und Wohin. Ein Großteil der Bilder entstand während einer Workshop-Reise auf die Insel Rügen, bei der die eigene Heimat in der Fremde ins Bild gesetzt wurde.

Veröffentlichungen:

 

Die Angebote in der Fotografie sind, wie alle Angebote des Blaumeier-Ateliers, kostenfrei. Teilnehmer*innen werden gebeten, ihren jeweiligen Möglichkeiten entsprechend die Arbeit des Blaumeier-Ateliers mit einer Spende oder durch eine Fördermitgliedschaft zu unterstützen.

 

 

Blaumeier macht auch Fotos


Blaumeier macht auch Foto-Projekte.
In einem Projekt machen die Künstler zusammen Fotos.
Die Projekte sind für Menschen mit Behinderung und für Menschen ohne Behinderung.
Jedes Projekt hat ein Thema.
Ein Projekt dauert meistens 2 Jahre.

 
Wie machen die Künstler Fotos?


Die Künstler machen die Fotos mit einer besonderen Technik.
Das ist besonders:
Wenn man Fotos machen will, muss man
in die Kamera eine Foto-Rolle einlegen.
Diese Rolle nennt man auch: Film.
Auf dem Film ist Platz für 36 Fotos.
Mit so einer Film-Rolle ist Fotos- Machen anders:
Wenn man ein Foto gemacht hat,

ist es fest auf dem Film.
Man kann das Fotos nicht weg-machen.
Man muß gut überlegen,
wie das Foto sein soll.

Zum Beispiel:

 

• Was soll man auf dem Foto sehen?

 

Die Fotos in den Foto-Projekten sind nur
in schwarz und weiß und grau.
Man nennt diese Technik Analoge Schwarz-Weiß Fotografie.

 
Diese Foto-Projekte gibt es:


Das erste Foto-Projekt war im Jahr 2005.
Das Thema war:
Von Häfen, Schiffen und viel Meer

Das haben die Künstler aus-probiert:

 

• Was ist beim Fotos Machen genau so wie beim Malen?
• Was ist beim Fotos Machen anders als beim Malen?

 

Die Künstler finden die Foto-Projekte gut.
Viele andere Menschen finden
die Foto- Projekte auch gut.
Darum macht Blaumeier immer
neue Foto-Projekte.
Die Foto-Künstlerin Franziska van den Driesch macht bei den Projekten mit.

 

Ein anderes Foto-Projekt heißt: Heimat.
Bei diesem Projekt haben die Künstler zusammen
eine Reise gemacht.
Die Künstler sind auf die Insel Rügen gefahren.
Die Insel war für die Künstler ein fremder Ort.
Auf der Insel haben die Künstler überlegt:

 

• Wo ist mein Zuhausse?
• Wo komme ich her?
• Und wo gehe ich hin?

 

Später haben die Künstler mit den Fotos ein Buch gemacht.

 

Im Herbst 2013 haben die Foto-Künstler im Rathaus neue  Fotos gezeigt.
Die Fotos waren in einem großen Raum. Die Fotos hingen an der Wand
Das nennt man auch: eine Aus-Stellung.
Die Aus-Stellung hieß Blick-Kontakt.
Die Fotos waren von Menschen bei der Arbeit.
Es gab zum Beispiel Fotos von :

 

• Bürger-Meister
• Arbeiter in der Fabrik
• Arbeiter in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung

 

Diese Menschen machen verschiedene Arbeiten.
Die Fotos von den Menschen waren in der Aus-Stellung.

 

Jetzt gibt es ein neues Projekt.
Die Künstler machen Fotos von Menschen,
die bei Blaumeier mitmachen.
Im Herbst 2020 haben die Künstler eine Aus-Stellung gemacht
.
Die Aus-Stellung heißt Von Räumen und Menschen.
Da konnten alle Menschen die Fotos ansehen.
Die Schriftstellerin Jutta Reichelt hat Texte geschrieben.
Sie hat über die Menschen auf den Bildern geschrieben.
Zum Beispiel:

 

• wo arbeitet der Mensch?
• wo wohnt der Mensch?
• was mag der Mensch besonders?

 

Die Texte gibt es in dem Buch Blaumeier oder der Möglichkeitssinn

 

Bücher mit den Fotos

 

Von allen Projekten gibt es Bücher:
In den Büchern können Sie die Fotos ansehen.
Diese Bücher hat Blaumeier gemacht:

 

Ansichts-Sache Heimat im Jahr 2011
Blick-Kontakt im Jahr 2013
Blaumeier oder der Möglichkeitssinn im Jahr 2020

 

Sie können die Bücher bei Blaumeier kaufen.

 

Info zu dem Kurs

Wenn ein Projekt neu anfängt, können Künstler neu dazu kommen.
Der Kurs kostet nichts.
Aber Blaumeier braucht Geld für die Arbeit.
Wenn Sie genug Geld haben, können Sie Blaumeier Geld spenden.
Sie können Blaumeier sehr helfen, wenn Sie jedes Jahr Geld spenden.
Dann sind Sie ein Fördermitglied.
Hier können sie spenden.

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