Zeitlos im Fokus

Fotografie bei Blaumeier

Seit 2005 wird im Blaumeier-Atelier analoge Schwarz-Weiß-Fotografie angeboten. In dem Projekt „Von Häfen, Schiffen und viel Meer“ ergründeten die KünstlerInnen vor allem die Begegnungspunkte zwischen Malerei und Fotografie. Das neue Angebot traf im Atelier und in der Öffentlichkeit auf eine breite Resonanz. In enger Zusammenarbeit mit dem Fotokünstler Olaf Schlote wird seitdem im Blaumeier-Atelier Fotografie in Form von mehrjährigen Projekten angeboten.

 

Die Entscheidung für die analoge Technik wurde bewusst getroffen: Sie verlangt von den FotografInnen eine eindeutige Entscheidung für Motiv und Bildaufbau, die einer digitalen Bilderflut und Zufälligkeit entgegengestellt wird. Das Bild entsteht bereits vor dem Auslösen im Auge der/s Fotografin/en, nicht erst später bei der Auswahl aus einer Masse von Fotos am Computerbildschirm.

 

Der Fotobildband „Heimat“ dokumentiert die intensive Beschäftigung der FotografInnen mit der inneren Heimat und der Frage nach dem Woher und Wohin. Ein Großteil der Bilder entstand während einer Workshop-Reise auf die Insel Rügen, bei der die eigene Heimat in der Fremde ins Bild gesetzt wurde.

 

Die Ausstellung „Blickkontakt – Porträts aus der Arbeitswelt“ wurde im Herbst 2013 in der Unteren Rathaushalle Bremen präsentiert. Der inklusive Ansatz des Blaumeier-Ateliers spiegelt sich auch in den Porträtierten wieder: vom Bürgermeister über AkademikerInnen bis hin zu ArbeiterInnen im Stahlwerk und in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

 

 

Titelmotiv des Projekts \2014/2015 arbeiteten die FotografInnen in dem klassischen Genre der Straßenfotografie. Unter dem Titeö "Berlin Berlin" wurden die besten Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert.

Im Augenblick legt der Bereich Fotografie eine kreative Schaffenspause ein. Es werden aber bereits Ideen für neue Projekte geschmiedet, so dass in naher Zukunft wieder die Arbeit im Fotolabor aufgenommen werden kann.

Die Angebote in der Fotografie sind, wie alle Angebote des Blaumeier-Ateliers, kostenfrei. TeilnehmerInnen werden gebeten, ihren jeweiligen Möglichkeiten entsprechend die Arbeit des Blaumeier-Ateliers mit einer Spende oder durch eine Fördermitgliedschaft zu unterstützen.

 

Veröffentlichungen:

      • „Ansichtssache Heimat“, Ausstellungskatalog, 2011
      • „Blickkontakt – Blaumeier präsentiert Porträts aus der Arbeitswelt“, Ausstellungskatalog, 2013
      • „Berlin, Berlin" , Ausstellungskatalog, 2015

 

 

Blaumeier macht Fotos

Blaumeier macht auch Foto Projekte.

Die Projekte sind für Menschen mit Behinderung und für Menschen ohne Behinderung.

Jesdes Projekt hat ein Thema.

Die Künstler machen dann Fotos, die zu dem Thema passen.

 

Wie machen die Künstler Fotos?

Die Künstler machen die Fotos mit einer besonderen Technik.

Das ist besonders:

Die Foto-Kamera hat keine Speicher-Karte.

Bevor man Fotos machen kann, muss man in die Kamera eine Foto-Rolle einlegen.

Auf der Rolle ist Platz für 36 Fotos.

Diese Rolle nennt man auch: Film.

Mit so einer Film-Rolle ist der Fotos Machen anders:

Wenn man ein Foto gemacht hat, ist es fest auf dem Film.

Man kann das Foto nicht mehr löschen.

Deshalb muss man vorher gut überlegen, wie das Foto sein soll.

Zum Beispiel: Was soll man auf dem Foto sehen?

Die Fotos in den Foto-Projekten sind auch nicht in Farbe.

Die Fotos sind nur in schwarz und weiß und grau.

Die Technik mit dem Film in schwarz und weiß heißt:

Anlaoge Schwarz-Weiß Fotografie.

 

Wie sind die Foto-Projekte?

Das erste Foto-Projekt war im Jahr 2005.

Das Thema war:

Von Häfen, Schiffen und viel Meer.

Das haben die Künstler aus probiert:

  • Was ist beim Fotos Machen genau so wie beim Malen?
  • Und was ist beim Fotos Machen anders als beim Malen?

 

Die Künstler und viele andere Menschen finden die Fotos von dem Projekt sehr gut. Deshalb macht Blaumeier seitdem immer neue Foto-Projekte.

Die Projekte dauern mehrere Jahre.

Der Foto-Künstler Olaf Schlote macht bei den Projekten mit.

 

Ein anderes Foto-Projekt heißt: Heimat.

Bei diesem Projekt haben die Künstler zusammen eine Reise gemacht.

Die Künstler sind auf die Insel Rügen gefahren.

Die Insel war für die Künstler ein fremder Ort.

Auf der Insel haben die Künstler überlegt:

  • Wo ist mein Zuhausse?
  • Wo komme ich her?
  • Und wo gehe ich hin?

Später haben die Künstler mit den Fotos ein Buch gemacht.

 

Im Herbst 2013 haben die Foto-Künstler im Rathaus Fotos gezeigt.

Das nennt man auch: eine Ausstellung.

Die Ausstellung hieß: Blick-Kontakt.

Die Fotos in der Ausstellung waren von Menschen bei der Arbeit.

Es gab zum Beispiel Fotos von diesen Menschen:

  • Bürger-Meister
  • Lehrer
  • Arbeiter in der Fabrik
  • Arbeiter in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Diese Menschen machen verschiedene Arbeiten.

Aber die Fotos von den Menschen hingen alle zusammen in einem Raum.

 

Jetzt gibt es ein neues Projekt.

Die Künstler machen Fotos von Menschen auf der Straße.

Das Projekt heißt: Gesichter der Straße.

Am Ende des Jahres 2015 gab es eine Ausstellung mit den Fotos.

Dann können alle Menschen die Fotos ansehen.

 

Bücher mit den Fotos

Von den Projekten gibt es Bücher.

In den Büchern können Sie die Fotos ansehen.

Die Bücher heißen: Ausstellungs-Kataloge.

Diese Bücher hat Blaumeier gemacht:

  • Ansichts-Sache Heimat im Jahr 2011
  • Blick-Kontakt im Jahr 2013

Die Bücher können Sie bei Blaumeier kaufen.

 

 

Info

Die Projekte dauern meistens 2 Jahre.

Neue Künstler können nur am Anfang dazu kommen.

Zur Zeit gibt es kein Fotografie-Projekt.

 

Das Angebot kostet nichts.

Aber: Blaumeier braucht trotzdem Geld für die Arbeit.

Wenn Sie genung Geld haben, können Sie Blaumeier Geld spenden.

Sie können Blaumeiersehr helfen, wenn Sie jedes Jahr Geld spenden.

Dann sind Sie ein Fördermitglied.

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