Veranstaltung

Fotofgrafie-Ausstellung: Blaumeier oder der Möglichkeitssinn

Schwarz/weiß_Foto von Theobild: Ein Maskenspieler hebt seine Maske vom Gesicht

 

Was ist eigentlich das Besondere an Blaumeier? Mit dieser Frage haben sich die Blaumeier Fotograf*innen gemeinsam mit der Bremer Autorin Jutta Reichelt auf Spurensuche begeben. Sie trafen auf Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die zugleich verbindet, dass sie alle Künstler*innen im Blaumeier-Atelier sind. Manche von ihnen sind behindert oder sie werden behindert durch offene oder versteckte Diskriminierungen oder von schablonenhaften Vorurteilen. In der Ausstellung mit analogen Schwarz-Weiß Fotos und dem Buch zeigen sie nun 22 fotografische und literarische Portraits. Jede Geschichte steht dabei als kleine Sensation für sich und fügt sich mosaikhaft in ein Bild über den gesellschaftlichen Umgang mit Individualitäten, die vermeintlich aus dem Norm-Rahmen fallen.
In ihrer Gesamtheit zeigen die Portraits das Blaumeier-Atelier als einen Ort der Vielfalt und Begegnung, an dem für die Künstler*innen möglich wird, was ihnen häufig in der Gesellschaft verwehrt bleibt. Alles für möglich zu halten, vielleicht ist das das Besondere an Blaumeier. Bis Ende des Jahres ist die Ausstellung in der Bremer Landesvertretung zu sehen.

 

Zur offiziellen Ausstellungseröffnung am 4.November begrüßen Staatsrat Dr. Olaf Joachim und Karolin Oesker vom Blaumeier-Atelier das Publikum.

Die Autorin Jutta Reichelt liest aus dem Buch Blaumeier oder der Möglichkeitssinn ausgewählte literarische Portraits und steht für ein Gespräch zur Verfügung.

 

Warum ist Blaumeier besonders?
Das wollen die Fotografen von Blaumeier wissen.
Die Schriftstellerin Jutta Reichelt wollte das auch wissen.
Sie wollten das herausfinden.
Sie haben Menschen aus dem Blaumeier-Atelier getroffen.
Alle Menschen sind sehr verschieden.
Manche Menschen sind behindert.

 

Manche Menschen sind nicht behindert.

Diese Menschen behindern mnchmalauch andere Menschen.
Sie diskriminieren die Menschen.
Sie denken:

  • Die Menschen sind behindert.
  • Die Menschen können Sachen nicht gut.

 

Sie kennen die Menschen aber gar nicht.
Aber sie mögen die Menschen trotzdem nicht.
Sie behandeln die Menschen anders und vielleicht schlecht.

Viele Menschen bei Blaumeier haben das schon oft erlebt.

 

Die Fotografinnen haben manche Menschen aus dem Blaumeier-Atelier auf schwarz/weiß-Fotos fotografiert.
Jutta Reichelt hat über sie geschrieben.
Bei Blaumeier glauben die Menschen: Alles kann man machen.
Alles ist möglich.
Davon erzählen die Fotografie-Ausstellung und das Buch.

Die Fotografie-Ausstellung wird in Berlin eröffnet.
Staatsrat Dr. Olaf Joachim begrüßt das Publikum.
Karolin Oesker vom Blaumeier Atelier begrüßt das Publikum auch.
Jutta Reichelt liest Texte aus dem Buch vor.
Man kann dann auch mit ihr über das Buch sprechen.

 

leichte Sprache

Termin:4.11. // 19 Uhr Ausstellungseröffnung

Einlass ab 18.30 Uhr

Anmeldung zur Eröffnung:

www.derbevollmaechtigte.bremen.de

Ausstellung bis 31.12.2021

Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr // Fr 9-14.30 Uhr

 

Ort:Bremer Landesvertretung
Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin
Barrierefreiheit:Die Räumlichkeiten der Bremer Landesvertretung sind barrierefrei zugänglich.
Kontakt:

Blaumeier-Atelier

Travemünder Straße 7a
28219 Bremen

Tel. 0421 - 39 53 40
Fax. 0421 - 396 77 18
Email. info[at]blaumeier.de