Veranstaltung

Fotografie-Ausstellung: Blaumeier oder der Möglichkeitssinn

Ausstellungseröffnung

Schwarz/weiß_Foto von Theobild: Ein Maskenspieler hebt seine Maske vom Gesicht

 

Was ist genau das Besondere an Blaumeier? Mit dieser Frage haben sich die Blaumeier Fotograf:innen gemeinsam mit der Bremer
Autorin Jutta Reichelt auf Spurensuche begeben. Sie trafen auf Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die zugleich verbindet, dass sie alle Künstler:innen im Blaumeier-Atelier sind. Manche von ihnen sind behindert oder sie werden behindert, sei es
durch offene oder versteckte Diskriminierungen oder durch schablonenhafte Vorurteile. In der Ausstellung mit analogen SchwarzWeiß Fotos sowie in dem Buch zeigen sie nun 22 fotografische und literarische Portraits. Jede Geschichte steht dabei als kleine Sensation für sich und fügt sich mosaikhaft in ein Bild über den gesellschaftlichen Umgang mit Individualitäten, die vermeintlich aus dem Norm-Rahmen fallen. In ihrer Gesamtheit zeigen die Portraits das Blaumeier-Atelier als einen Ort der Vielfalt und Begegnung, an dem für die Künstler:innen möglich wird, was ihnen häufig in der Gesellschaft verwehrt bleibt. Alles für möglich zu halten – vielleicht ist das das Besondere an Blaumeier. Ein Teil der Ausstellung wurde beim Festival Mittenmang im Rangfoyer des Theater Bremen und im noon gezeigt uns ist noch bis zum Ende der Spielzeit dort zu den Vorstellungen bzw. Öfnungszeiten des noon zu sehen. Im Juni reist ein anderer Teil der Ausstellung nach Brüssel in die Bremer Landesvertretung.

 

Zur Eröffnung gibt Tanja Baerman, die Leiterin der Bremer EU-Vertretung, eine Einführung in die Ausstellung. Katrin Langensiepen, Mitglied des Europäischen Parlaments, spricht zum Thema Inklusion und Europa. Dr. Alexandra Tacke vom Senator für Kultur spricht über Inklusion und Kunst in Bremen. Karolin Oesker vom Blaumeier-Atelier liest aus dem Buch Blaumeier oder der Möglichkeitssinn.


 

 

Warum ist Blaumeier besonders?
Das wollen die Fotografen von Blaumeier wissen.
Die Schriftstellerin Jutta Reichelt wollte das auch wissen.
Sie wollten das herausfinden.
Sie haben Menschen aus dem Blaumeier-Atelier getroffen.
Alle Menschen sind sehr verschieden.
Manche Menschen sind behindert.

 

Manche Menschen sind nicht behindert.

Diese Menschen behindern mnchmalauch andere Menschen.
Sie diskriminieren die Menschen.
Sie denken:

  • Die Menschen sind behindert.
  • Die Menschen können Sachen nicht gut.

 

Sie kennen die Menschen aber gar nicht.
Aber sie mögen die Menschen trotzdem nicht.
Sie behandeln die Menschen anders und vielleicht schlecht.

Viele Menschen bei Blaumeier haben das schon oft erlebt.

 

Die Fotografinnen haben manche Menschen aus dem Blaumeier-Atelier auf schwarz/weiß-Fotos fotografiert.
Jutta Reichelt hat über sie geschrieben.
Bei Blaumeier glauben die Menschen: Alles kann man machen.
Alles ist möglich.
Davon erzählen die Fotografie-Ausstellung und das Buch.

 

Tanja Baerman, die Leiterin der Bremer EU-Vertretung, erzählt  die Ausstellung.

Katrin Langensiepen, Mitglied des Europäischen Parlaments, spricht zum Thema Inklusion und Europa.

Dr. Alexandra Tacke vom Senator für Kultur spricht über Inklusion und Kunst in Bremen.

Karolin Oesker vom Blaumeier-Atelier liest aus dem Buch Blaumeier oder der Möglichkeitssinn.

 

leichte Sprache

Termin:21.6.2022  // 18 Uhr  Ausstellungseröffnung

Einlass ab 17.30 Uhr

 

Anmeldungen zur Veranstaltung  unter
 events-bxl@europa.bremen.de bis Dienstag, den 14. 6. 2022

 

 

Ort:Vertretung der Freien Hansestadt Bremen bei der EU
Av. Palmerston 22

1000 Brüssel

Kontakt:

Blaumeier-Atelier

Travemünder Straße 7a
28219 Bremen

Tel. 0421 - 39 53 40
Fax. 0421 - 396 77 18
Email. info[at]blaumeier.de