Programmübersicht

Mittenmang - Theaterfestival & mehr    Vol. 2

Mittenmang macht, was die Hansestadt Bremen seit jeher auszeichnet – es öffnet die Tore weit für internationale Gäste und geht zugleich auf Reisen.

 

Das Festival mit behinderten und nicht behinderten Künstler/innen aus aller Welt bringt auch in seiner zweiten Ausgabe Publikumslieblinge an die Weser.

 

Gemeinsam mit der Lebenshilfe Kunst und Kultur und dem Theater Bremen veranstaltet das Blaumeier-Atelier jetzt zum zweiten Mal das Mittenmang Theaterfestival und ist selbst mit Masken, Musik, Theater und Malerei mittenmang.

 

Und zum Stöbern, Erinnern und  Schwelgen gibt es hier die Festivaldokumentation von 2015.

 

Vorverkauf:

Theater Bremen Tel. 0421-3653 333

 

Programm im Theater Bremen

Blaumeier-Atelier: Grand Prix de la Chansong

Danza Mobile & Yugsamas Movement Collective: Where is down?

Theater Thikwa: Subway to Heaven

Panaibra Canda: Metamorphoses & The Marrabenta Solos

Hijinx Theatre: Meet Fred

Mind the Gap: Contained

Das Helmi & Theater Hora: Der Besuch der verknallten Dame

Blaumeier-Atelier: Dynamo - Ausstellung

Mittenmang Session

 

Straßentheater

Blaumeier-Atelier: Camera Obscura

Les Grooms: Konzert

Das Helmi & Theater Hora: Hungergames & Froschkönig

The Bombastics: Konzert

ADHOK: Great Escape - Emergency Exit

Hijinx Theatre: The Sleepwalkers

tanzbar_bremen: GeNull & Bonnie und Clyde

Blaumeier Süße Frauen: Die kessen Politessen

24. Mai / 19.30 Uhr / Theater am Goetheplatz

Blaumeier-Atelier (D): Grand Prix de la Chansong

Wenn die Blaumeier-Stars die Bühne betreten, um im Rampenlicht ihre Stimmen zu erheben, wird eines klar: das hier ist der wahre, der echte und einzigartige Grand Prix! Wenn dann noch französische Straßenmusiker, süße Frauen und ein Chor, dessen Namen ein Fleischgericht darstellt, hinzukommen, gibt es beim Grand Prix de la Chansong kein Halten mehr: Hier gehen nur SängerInnen an den Start, die wirklich etwas zu bieten haben und Nationen, die ein echter musikalischer Geheimtipp sind! Da drängen neben allen, die Rang und Namen haben, auch bislang unbekannte Supertalente an die Spitze der internationalen Hitlisten.

Und zwischendrin liefern Live-Schaltungen ein authentisches Stimmungsbild aus den jeweiligen Teilnehmerländern.

Präsentiert wird dieser hochkarätige Wettstreit von Bremens selbsternannten „Großikonen des Glitter und Glamour“ Charles und Erika. Schrill und schräg führen sie durch die europäische Schau der musikalischen Superlative und laden illustre Gäste zum Gespräch. Ebenso wie die französischen Musiker von Les Grooms, Blaumeiers Chor Don Bleu und Die Süßen Frauen krönen sie den Sängerwettstreit mit skurrilem Glanz. Diese einmalige Kombination verspricht einen kurzweiligen und mitreißenden Festival-Auftakt – beneidenswert diejenigen, die das miterleben dürfen und am Ende die Qual der Wahl haben, den oder die GewinnerInnen zu küren!

 

24. Mai 19.30 Uhr Theater am Goetheplatz

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EUR 25 / 9 ermäßigt
(Dauer ca. 95 Minuten ohne Pause, im Anschluß im Foyer: Festivaleröffnung mit Empfang)

25. Mai / 19 Uhr / Kleines Haus

Danza Mobile (ES) & Yugsamas Movement Collective (AUT): Where is down?

Der Höllen-Cancan weist den Weg: nach unten. Dort treffen sich wilde Gestalten in wallenden Kleidern, bunten Perücken, dicken Brillen. Einer sagt: „Sei nicht du selbst.“ Was auch sonst, auf einer Bühne, in einem solchen Kostüm? Claude Debussy, Richard Strauss und Maurice Ravel bereiten den Synthesizer-verfremdeten Klangteppich dieser merkwürdigen Welt aus Licht und Nebel, in der sich Grenzen auflösen und neue Gemeinschaften bilden. Die Tänzer*innen wirken wie vermummte Superhelden in einem versunkenen Traumland zwischen Ballettposen und rhythmischer Sportgymnastik.

 Aber spätestens, wenn Giacomo Puccinis berühmte Arie Nessun dorma erklingt, findet der Abend zu einer berührenden Eigentlichkeit, vor der auch die Masken weichen müssen. „Where is down?“ fragt der Abend doppeldeutig. Also: Wo ist unten? Wer dabei ans Down-Syndrom denkt, liegt nicht verkehrt: Danza Mobile – bekannt nicht zuletzt durch den Film Me too – Yo también – ist seit Jahren im Bereich inklusiver Tanz aktiv und bildet, als eine der wenigen Schulen in Europa, geistig behinderte Bühnentänzer*innen aus. Für Where is down? hat die Gruppe zum ersten Mal mit der internationalen Compagnie Yugsamas Movement Collective zusammengearbeitet.

Mit eindrücklichem Ergebnis: www.danzamobile.com

 

25. Mai 19 Uhr Kleines Haus

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EUR 20 / 9 ermäßigt
(Dauer ca. 60 Minuten)

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25. Mai / 21 Uhr / Moks

Theater Thikwa (D): Subway to Heaven

Der eine hat eine Kindheit in der Besenkammer hinter sich, der andere stellt Fragen zu Sein und Schein. Da empfinde ich jetzt aber kein Mitleid, sagt Martin Holzapfel zu Torsten Clausen. Oder umgekehrt? Ist die größte Utopie eine mit U-Bahnen verbundene Welt, in der womöglich nur Berliner Gassenhauer erklingen? Denn die stammen aus einer Zeit, als noch nicht das Böse Deutschland regierte. Und das Böse ist, was an Geschichte interessiert. Oder reden wir mit rollenden Augen über den Beruf des Schauspielers?

Diese Performance rückt dem Thikwa-Urgestein Torsten Holzapfel auf den Pelz. Und seinem Leben. Oder er seinem Partner Martin Clausen? Die beiden Performer entwickeln ein Spiel der Identitäten, das so verwoben ist wie das U-Bahn-Netz oder das Fadengespinst, das sie auf der Bühne skizzieren. „Ein kluger und berührender Abend“, schrieb die Berliner Zeitung nach der Premiere. „Weil das Kunststück vollbracht wird, an dem Menschen im alltäglichen Leben scheitern. Nämlich Verschiedenes gleichzeitig gelten zu lassen.“ www.thikwa.de

 

25. Mai 21 Uhr Moks

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EUR 16 / 9 ermäßigt
(Dauer ca. 80 Minuten)

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26. Mai / 19 Uhr / Kleines Haus

Panaibra Canda (MZ): Metamorphoses & The Marrabenta Solos

Unsere Welt befindet sich im gewaltigen Wandel: Das Wetter wird rauer, die Umweltverschmutzung fordert ihren Tribut. Zunehmend weichen die Grenzen zwischen organischer und anorganischer Materie auf, zwischen menschlich und nicht-menschlich. Wie könnte in unserer Welt des Konsums und der rasanten Veränderungen das Überleben der Arten aussehen, wie die Zukunft für die menschliche Gattung?

 

Metamorphoses, also: Verwandlungen, ist der erste Teil einer Recherche über imaginäre Körper und Spezies von Panaibra Gabriel Canda. Er gehört zu den bedeutendsten Choreografen Afrikas. 2015 präsentierte er bei Mittenmang bereits seine vielbeachtete und gefeierte Arbeit Borderlines. Metamorphoses erfindet neue Körperformen, indem Canda organische Körper und anorganische Materialien miteinander verbindet. Wenn der Mensch heute ein Nachfolger des Homo Sapiens ist, wie sieht dann der Mensch der Zukunft aus? Mit seinen erfunden Körperformen wagt Metamorphoses einen Blick nach vorn: von der humanen zur posthumanen Ära.

Marrabenta Solos:

Mosambik hat in den letzten Jahrzehnten heftige soziale und politische Spannungen erlebt. Der Tänzer und Choreograf Panaibra Gabriel Canda erforscht, wie sich Geschichte in den Körper einschreibt: Seit der Unabhängigkeit von Portugal 1975 durchlebte das Land eine Vielzahl von Veränderungen. In den Marrabenta Solos wird der Körper zum Gradmesser dieser gesellschaftlichen Umbrüche, geprägt durch Nationalismus, Modernismus, Sozialismus und den Wunsch nach Freiheit. Der herausragende Marrabenta-Gitarrist Jorge Domingos begleitet das Stück live – die Marrabenta-Musik entstand in den 1950er Jahren in Mosambik aus einer Mischung von europäischen und lokalen Einflüssen. In der ersten Hälfte seines Stücks zeigt Canda, wie sich der „traditionelle“ afrikanische Körper die neuen gesellschaftlichen Umwälzungen anzueignen versucht. In der zweiten Hälfte geht er den umgekehrten Weg – hier demonstriert er die Zurichtung durch die Kolonialherren mit Bewegungen zwischen Tango und Klassik. „Eine beeindruckende, harte und analytisch ungemein akkurate Tanzstudie über den prekären Körper.“ (Berliner Zeitung)

www.culturartemz.blogspot.de

 

26. Mai 19 Uhr Kleines Haus

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EUR 20 / 9 ermäßigt

(Metamorphoses: Dauer ca. 30 Min / Marrabenta Solos: Dauer ca. 60 Minuten, in portugiesischer Sprache mit deutschen Übertiteln / Gesamtdauer Doppelvorstellung inkl. Pause ca. 120 Minuten)

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26. Mai / 21 Uhr / Moks & 27. Mai / 20.30 Uhr / Moks

Hijinx Theatre (GB): Meet Fred

Es ist nicht leicht, anders zu sein. Fred ist einen halben Meter groß, aus Stoff, nackt. Eine Puppe. Er will ein normaler Typ mit einem normalen Leben sein, Teil der echten Welt, mit einem Job und einer Freundin. Aber so einfach ist das nicht, weil hier nichts normal ist. Denn er findet sich mitten in einer Show wieder, die sein Leben ist. Und das steckt voller Probleme. Zum Beispiel: Warum sind da ständig Menschen um ihn herum? Ist er wirklich abhängig von ihnen? Und warum kann er für den Job, den er im Theater abliefert, nicht bezahlt werden?

Weil ihm dann der Verlust seiner Puppenlebensbeihilfe droht. Parallelen zum Teilhabegesetz sind natürlich rein zufällig.
 
Meet Fred ist eine Kooperation zweier britischer Exportschlager, der inklusiven Theatergruppe Hijinx aus Cardiff und Blind Summit aus London, eines der bekanntesten Figurentheater des Landes. Gemeinsam legen sie einer Puppe auf urkomische und höchst spielerische Weise Fragen in den Mund, die wir uns früher oder später alle mal stellen: Wer bin ich? Wer würde ich gerne sein? Ist das wirklich mein Leben oder bin ich gerade im falschen Film? Wer hier nicht lacht, der hat kein Zwerchfell – und wer sich nicht berühren lässt, kein Herz.

www.hijinx.org.uk

 

26. Mai 21 Uhr Moks

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27. Mai 20.30 Uhr Moks

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EUR 16 / 9 ermäßigt
(Dauer ca. 80 Min, in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

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27. Mai / 19 Uhr / Kleines Haus

Mind the Gap (GB): Contained

Was sagt, wie wir auf andere wirken, darüber aus, wer wir sind? Welche Geschichten wählen wir aus, um eine Idee davon zu vermitteln, was uns ausmacht? Contained ist ein lebendiger, mitreißender und persönlicher Abend: Neun ineinander verwobene wahre Geschichten über Familie und Freundschaft, Liebe und Verlust, das Alltägliche und das Außergewöhnliche. Er verbindet Performance, Film, Fotografie, Livemusik und Tanz, um diese kleinen Momente im Leben zu erkunden, die uns etwas über uns selbst erzählen und die Welt, in der wir leben.

„Der Abend zwingt uns, die vorherrschenden Annahmen über Behinderung zu überdenken, weil er trotzig und fröhlich jeden Gedanken darüber zerschmettert, dass es mindere und unvollständig gelebte Leben geben könnte.“ (The Guardian.)

 

Mind the Gap aus Bradford ist Englands größte Theatergruppe für Menschen mit geistiger Behinderung und Lernschwierigkeiten. 1988 von Tim Wheeler und Susan Brown gegründet, tourt sie national und international und bildet in ihren Kursen Menschen mit geistiger Behinderung und Lernschwierigkeiten für die Bühne aus.

www.mind-the-gap.org.uk

27. Mai 19 Uhr Kleines Haus

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EUR 20 / 9 ermäßigt
(Dauer ca. 70 Minuten in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln)

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28. Mai / 18.30 Uhr / Kleines Haus

Das Helmi (D) & Theater Hora (CH): Der Besuch der verknallten Dame

30 Jahre sind vergangen, seitdem Lester in die hübsche Angela verliebt gewesen ist. Damals hatten sich beide in einem wunderbaren Blütentraum kennengelernt – bis sich Angela unter nebulösen Umständen zurückzog. Als Angela nun wiederkehrt, ist sie reich, sieht gut aus, ist berühmt – und will Rache. Die Stadt bekommt eine Milliarde, wenn man Lester umbringt. Bald stellt sich heraus, dass es eine Menge von Leuten gibt, die mit Lester noch eine Rechnung offen haben. Da ist nicht nur seine Exfrau und ihr geliebter Buddy, sondern auch der gekränkte Exgeneral, den Lester einst in einer Regennacht zurückgewiesen hatte.

Wer sich in der Tragikomödie Der Besuch der verknallten Dame an ein bekanntes Drama von Friedrich Dürrenmatt oder den preisgekrönten Film American Beauty erinnert fühlt, ist auf der richtigen Spur – und wird bestimmt auch all die anderen Anspielungen entschlüsseln, mit denen die Berliner Kult-Puppentruppe Das Helmi ihre Abende würzt. Mit auf der Bühne: Mitglieder des Zürcher Theater HORA, das bei Mittenmang vor zwei Jahren seinen Welterfolg Disabled Theater zeigte und mit dem die Helmis eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Und natürlich jede Menge knautschig-kauziger Schaumstofffiguren. Eine Uraufführung eigens für das Festival Mittenmang! www.das-helmi.de

www.hora.ch

 

28. Mai 18.30 Uhr Kleines Haus

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EUR 20 / 9 ermäßigt
(Dauer ca. 80 Minuten)

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25. & 26. Mai / 14 & 16.45 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Blaumeier-Atelier (D): Camera Obscura

Blaumeiers Maskenensemble präsentiert mit minimaler Objektdistanz und maximaler Tiefenschärfe seine neue Straßentheaterproduktion. Die AkteurInnen sind in die Entwicklungbäder eines Fotolaboratoriums eingetaucht und dabei herausgekommen ist eine wilde Liebeserklärung an die Welt des Maskentheaters. Ein außerordentlich charmantes Freiluft-Fotostudio ist Schauplatz für Blaumeiers „Camera Obscura“.

Mit Scheinwerfern, Stativen, Kamera, Fotokiosk und viel Musik entwickeln die Maskenfiguren ein komödiantisches Bildertheater voller Leichtigkeit, Spielfreude und überraschender Momente. Freuen Sie sich auf unwiderstehlich schöne Masken und ein liebenswertes Tageslichtatelier, das ganz sicher aus dem Rahmen fällt!

25. Mai 14 u. 16.45 Uhr

26. Mai 14 u. 16.45 Uhr

Goetheplatz - Eintritt frei

(Dauer ca. 30 Min)

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25. Mai / 14.45 & 17.30 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Les Grooms (F): La Baronnade

Hat sich Ihr Schornsteinfeger schon mal als Opernsänger entpuppt? Oder singt Ihre Blumenverkäuferin unvermittelt aus voller Kehle? Nein? Das soll sich ändern: Les Grooms zeigen mit Witz und Charme, dass in jeder Seele ein großer Künstler schlummert. Getarnt als normales Brassorchester ziehen sie durch die Gassen, bis sie aus heiterem Himmel zur musikalischen Straßenschlacht aufrufen.

 

Postboten, Kellner und Bankangestellte werden zu Stars der Straße, Passanten singen im Chor, alte Frauen werfen ihre Gehhilfe beiseite und beginnen zu tanzen. Ehe man sich versieht, ist die ganze Nachbarschaft Teil einer kleinen Oper geworden!

Les Grooms, Stars der französischen Fanfarenszene, trafen anlässlich eines Gastspiels beim Straßentheaterfestival ALLES MUSS RAUS! 2013 in Kaiserslautern auf Blaumeiers Chor Don Bleu und eine Freundschaft fürs Leben war begründet. Ehrensache, dass Les Grooms bei Mittenmang aufspielen – nach den umjubelten Auftritten 2015 in diesem Jahr erneut!

www.lesgrooms.com

25. Mai 14.45 & 17.30 Uhr Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Eintritt frei (Dauer ca. 45 Minuten)

25. Mai / 15.45 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Das Helmi (D) & Theater Hora (CH): Hungergames

Hart ist die Welt und unerbittlich in der Romantrilogie Die Tribute von Panem, die im Original The Hunger Games heißt und seit 2012 mit Jennifer Lawrence in der Hauptrolle verfilmt wird. Das ist aber garantiert nicht so witzig wie die Inszenierung von HORA-Mitglied Gianni Blumer, dessen Überarbeitung wie die Beschwörung eines leidenschaftlichen Fans wirkt und in einem Rutsch die Essenz aller Folgen zeigt.

Er schafft eine Intensität, die alle Beteiligten in ihren Bann zieht und aus harmlosen Plastikpfeilen tödliche Geschosse werden lässt. Neben den Berliner Helmis stehen Julia Häusermann und Matthias Grandjean vom Zürcher Theater HORA auf der Bühne. Und sollte Jennifer Lawrence nicht aufkreuzen, wird sich Gianni Blumer selbst das Jägerinnenkostüm überstreifen und zum Bogen greifen. 

www.das-helmi.de

www.hora.ch

25. Mai / 15.45 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Eintritt frei (Dauer ca. 40 Minuten)

 

26. Mai / 14.45 & 17.30 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

The Bombastics (D): Yeah!

Die meisten Menschen hören gern Musik. Alle Menschen lachen gern. Mixt man beides, dann bekommt man: The Bombastics – die beste Clownsband der Welt! Von alten Jazz-Klassikern über elegische Balladen bis zu verwegenem Gypsy-Punk – diese Band spielt alles, was Laune macht. Die drei sind unverbesserliche Rampensäue, Entertainer und Poeten.

Mit einzigartigem Clownbeat verleiben sie sich ganze Plätze samt Publikum regelrecht ein. Dabei reimt Strangeman mit der Dobro-Ukulele im krähenschwarzen Anzug genussvoll brillanten Nonsens, Männlein mit der Melone zupft den Kontrabass und Dörych am Akkordeon lässt die Röcke fliegen – fulminant, schön, schrill, schräg und erstaunlich.

www.thebombastics.de

26. Mai 14.45 & 17.30 Uhr Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Eintritt frei (Dauer ca. 45 Minuten)

 

 

26. Mai / 14.30, 15.30, 16.30 Uhr / 27. Mai / 14.45, 15.45, 17.30 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Blaumeier-Atelier (D): Die Zimmermädchen

Das Blaumeier-Atelier hat seine bezaubernden Zimmermädchen mit ihren Wäschekörben und den neuesten Stadtgerüchten ins Bremer Viertel geschickt.

Diese „Süßen Frauen“ haben reichlich Arbeit mit all der Wäsche, da ist man für jede helfende Hand im Publikum dankbar... Nach zahlreichen Wäsche-Coups landauf landab machen die 12 Damen nun endlich auch die Linnen- und Herrenwelt auf dem Goetheplatz unsicher!

26. Mai / 14.30, 15.30, 16.30  Uhr / 27. Mai / 14.45, 15.45, 17.30 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Eintritt frei (Dauer ca. 30 Minuten)

 

27. & 28. Mai / 14.00 & 16.15 Uhr / Rund um das Theater Bremen

ADHOK (F): Great Escapes - Emergency Exit

Eigentlich sollten die sieben Bewohner des Altenheims diesen Ort nicht verlassen. Doch hier stehen sie, die Essenstabletts in der Hand, und wagen sich hinaus in die Stadt. Ihre Bewegungen sind zunächst noch unbeholfen, ihr Aussehen zuweilen gebrechlich und auch ihr Gedächtnis lässt langsam nach, aber nichts kann die Frauen und Männer davon abhalten, wieder in das Leben hinaus zu gehen.

Mit Humor setzt sich das Ensemble – alle Mitwirkenden sind tatsächlich im Alter zwischen 60 und 80 Jahren – in einem wunderschön choreografierten und tief berührenden Stationentheater mit dem „Lebensabend“ auseinander und wehrt sich gegen eine Gesellschaft, die ihre Alten möglichst unsichtbar und hinter Mauern wissen möchte.

www.adhok.fr

27. & 28. Mai / 14.00 & 16.15 Uhr / Rund um das Theater Bremen

Eintritt frei (Dauer ca. 40 Minuten)

 

27. Mai / 14.45 & 15.45 Uhr / 28. Mai / 14.45 & 16.30 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Hijinx Theatre (GB): The Sleepwalkers

Der Bürgersteig oder ein Laternenpfahl, die Motorhaube eines wartenden Taxis oder die Schulter eines nichtsahnenden Passanten – dieser Prozession umherstreifender Schlafwandler ist jeder Fleck recht, um für ein Nickerchen mal eben aus dem Festivaltrubel auszusteigen.

Die wunderbare Mischung aus Clownerie, Übermüdung und Straßentheater entsteht direkt vor Ort. In einem zweitägigen Workshop, angeleitet vom Team des Hijinx Theatre aus Cardiff und der spanischen Gruppe ClownBaret, werden Teilnehmer*innen aus Bremen zu schlafwandelnden Teilzeit-Performer*innen.

27. Mai / 14.45 & 15.45 Uhr / 28. Mai / 14.45 & 16.30 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Eintritt frei (Dauer ca. 30 Minuten)

27. & 28. Mai / 15.15 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

tanzbar_bremen (D): Bonnie & Clyde

Wir sind uns vorher nie begegnet,
doch ich hab dich schon lang vermisst.
Auch wenn ich dich zum ersten Mal hier treff,
ich wusste immer wie du aussiehst.
Mit dir will ich die Pferde stehln,
die uns im Wege sind.
Ich geh mir dir durch dick und dünn
bis an das Ende dieser Welt.

(Die Toten Hosen)

Gemeinsam gegen den Rest der Welt! Ausweglos, in eine unbarmherzige Zeit geworfen, laufen die beiden Protagonisten Hand in Hand, mit großen Augen und verschlossenem Geist ihrem Schicksal entgegen. Auf ihrem Weg hinterlassen sie die Konturen von Schuldigen und Unschuldigen, eingebrannt in die rauchende Erde. Ein Duett über Attraktion, Sehnsucht und die unmögliche Verbindung von Gegensätzen. Eine Hommage an den Kampf der Liebenden.

www.tanzbarbremen.com

27. & 28. Mai / 15.15 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Eintritt frei (Dauer ca. 20 Minuten)

 

27. & 28. Mai / 17.00 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

tanzbar_bremen (D): GeNull

Die Bühnenexperimente der Bauhaus-Künstler um 1920 waren geprägt von der Suche nach einer Synthese von Maschine und „Neuem Menschen“ oder gleich nach einer Bühne gänzlich als Maschine. Wo der Architekt Walter Gropius das Bühnenwerk „als orchestrale Einheit dem Werk der Baukunst innerlich verwandt“ sah, stand für andere Künstler eher die Verbindung von Mensch und Technik zur Gestaltung des „Neuen Menschen“ im Vordergrund. In jedem Fall war es ein intensives Spiel mit Farben und Formen unter Nutzung vorhandener Materialien.

Diesen Ideen der Bauhaus-Künstler folgend suchen die Tänzer*innen in GeNull nach architektonischen Zusammenhängen von Objekten auf der Bühne. Mit dieser Suche nach geeignetem Baumaterial werden sie selbst zum Mörtel ihrer Visionen – in unterschiedlichen tänzerischen Aggregatszuständen, als Körper im Raum und als abstraktes Material.

www.tanzbarbremen.com

27. & 28. Mai / 17.00 Uhr / Goetheplatz vor dem Theater Bremen

Eintritt frei (Dauer ca. 20 Minuten)

 

25. - 27. Mai / 14 - 18 Uhr / Rangfoyer Theater am Goethplatz

Blaumeier-Atelier (D): Dynamo Ausstellung

Sich überlagernde Farben und tiefe Nuancen, Netzwerke von sich krümmenden und kreuzenden Linien, gradlinige graphische Muster oder Materialbilder mit kraftvollen Strukturen - die abstrakten Werke von 6 KünstlerInnen des Blaumeier-Ateliers könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch haben die verschiedenen künstlerischen Positionen eines gemeinsam: den rund 40 groß- und kleinformatigen Werken in Mischtechnik oder Acryl auf Papier, Leinwand und Holz liegt eine beeindruckende Energie der jeweiligen Schaffensprozesse zugrunde. Diese Dynamik findet sowohl in den einzelnen Arbeiten der verschiedenen KünstlerInnen als auch im Zusammenspiel der Exponate ihren besonderen Ausdruck. Die abstrakten und informellen Bilder vermitteln nicht nur Kraft, Spannung und energetische Tiefe, sondern schaffen zudem innere Räume für eigene Betrachtungen und intensives Bilderleben.

 

Mit Arbeiten von Willi Fliedl, Oliver Flügge, Ahmed Gando, Boleslaw Jankowski, Jenni Pergament, Christian Plep

 

Eintritt frei